Schule Schlößchen

 
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Im April 1896 wurde mit dem Zschopauer Baumeister Carl Oestreich der Vertrag für den Neubau einer Schule geschlossen. 8 Monate später am 10. Dezember 1896 wurde die Schule eingeweiht. Der Neubau hatte der Gemeinde 26.000,00 Mark gekostet.

Die Peniger Aktienpapierfabrik mit dem Werk in Wilischthal spendete zur Anschaffung der Uhr und der Glocke für den Turm des Schulhauses 1.000,00 Mark. Seit dem Tag der Schulweihe läutete diese morgens 7.00 Uhr, mittags 12.00 Uhr und abends 17.00 Uhr.

Leider blieb die Bronzeglocke nicht lange hängen. Für Kriegszwecke wurde sie am 17. August 1917 abgeholt und eingeschmolzen. Doch Ersatz kam schnell. Der Generaldirektor der Papierfabrik, Adolf Schinkel, sowie seine Frau spendeten am 26. Oktober 1917 eine „Kriegsersatz"-Glocke aus Eisen, die zum 400 jährigen Reformationsjubiläum am 30. Oktober 1917 geweiht wurde und noch heute vorhanden ist. Der Schulunterricht ging bis zum Beginn der Sommerferien 1972.

Seit dem 1. September 1972 besuchten alle Schüler die Martin-Andersen-Nexö­ Schule in Zschopau. Im Schulgebäude blieb bis 1998 der Hort, alle übrigen Räumen wurde zu Wohnungen umgebaut. Es sind alle Wohnungen vermietet.