1584/85 Ankauf von Georg Uhligs und Georg Taubes benachbarten Hufengütern durch Haubold von Einsiedel (1521-1592). Einrichtung eines Vorwerkes
ca. 1592/94 Bau des Schlosses ım Stil der Renaissance
1632 Der kaiserliche General Holck lässt das Dittersdorfer Vorwerk niederbrennen. Das Schloss bleibt anscheinend unversehrt
1680 Heinrich Hildebrand von Einsiedels (1622-1675) hinterlassener Besitz
wird unter seinen Erben geteilt. Die neue Herrschaft Weißbach mit
Dittersdorf erhalten dessen beiden jungsten Söhne Curt Heinrich
(1662-1712) und Alexander (1664-1685). Das Vorwerk Dittersdorf wird
Herrschaftssitz und Rittergut
1686 Curt Heinrich I. von Einsiedel wird alleiniger Besitzer der Herrschaft
seit 1696 Bewirtschaftung des Rittergutes durch Pächter
1712 Nach Curt Heinrich von Einsiedels Tod werden dessen Witwe Magdalena
Sibylla geb. Marschallin von Bieberstein (1673-1732) und sein einziger
Sohn Curt Heinrich gemeinsame Besitzer der Herrschaft
1732 Curt Heinrich von Einsiedel II. (1695-1747) wird nach dem Tod seiner
Mutter alleiniger Besitzer der Herrschaft
um 1740 Anlegung eines barocken Lustgartens mit Umfassungsmauern
1747 Nach ihres Vaters Tod werden die Brüder Curt Heinrich Ill. (1735-1809) und Alexander Abraham von Einsiedel (1736-1798) gemeinschaftlich Besitzer der Herrschaft
1809 Curt Heinrich Ill. von Einsiedel stirbt ohne Nachkommen in Wien. Sein Rittergut Weißbach mit Dittersdorf vererbt er testamentarisch an Gräfin Henriette Louise Renate Auguste von Düben geb. von Schönburg-Forderglauchau (1783-1859),seit 1826 verehel. von Löowenhjelm
1862 Carl Gustav Graf von Düben, Enkel der Grafin von Löwenhjelm, veraußert die Herrschaft Weißbach mit Dittersdorf an den sächsischen Staat
1865 Der sachsische Staat verkauft die Gebaude und Nutzflächen des Rittergutes an Carl Friedrich Hildebrand von Einsiedel und Adolph Woldemar Höckner
1887 Das Schloss brennt ab. Auf den Grundmauern des Ostflügels wird danach ein neues Wohngebäaude errichtet. Mauerreste des Nordflügels bleiben als Ruine erhalten
bis 1953 verschiedene Privatbesitzer betreiben Vieh- und Landwirtschaft als Großbetrieb
1954 Übergang des landwirtschaftlichen Betriebes an die Vereinigung Volkseigener Güter Euba, später unter der Verwaltung der hiesigen LPG
1990 Übernahme des Gutes durch die Treuhandanstalt
1996 Rückübertragung des Besitzes an die Enkelin des letzten Eigentümers Frau Dr. Regina Koch
2001 Auszug der letzten Bewohner, das Gebaäude steht seitdem weitgehend ungenutzt